Gottfried Stoeger (Firma EPS), Peter Reisinger (Firma EPS), Rainer Geier (LAOLA1), Stefanie Gutleder (EPS), Erich Handschuh (LAOLA1) und Gerald Stiglitz (LAOLA1)

IT-Infrastruktur auf Spitzenniveau: EPS realisiert hybride Rechenzentrumslösung für LAOLA1

EPS Electric Power Solutions, führender Anbieter individueller Serverraumlösungen, hat für LAOLA1, Österreichs größten digitalen Sportplatz, eine hochmoderne hybride Rechenzentrumslösung am neuen Standort in Wien erfolgreich realisiert. Das Projekt kombiniert lokale IT-Infrastruktur mit Cloud-Lösungen und erfüllt dabei höchste Anforderungen an Verfügbarkeit, Effizienz und Latenzzeiten.

Volle Power für unterbrechungsfreien Sport-Genuss

Mit dem Umzug von LAOLA1, einem Unternehmen der weltweit agierenden Sportradar-Gruppe, in ein neues Bürogebäude, stand die Herausforderung im Raum, eine IT-Infrastruktur zu entwickeln, die den komplexen Anforderungen eines global agierenden Video-Content-Anbieters gerecht wird. Neben Live-Kommentatoren und Studiosendungen, die am Standort abgewickelt werden, benötigen Videoproduktionen niedrige Latenzzeiten und höchste Verfügbarkeit – auch bei Stromausfällen.

„Für uns war schnell klar, dass eine rein cloudbasierte Lösung für uns nicht ausreicht. Eine hybride Lösung, die Cloud-Dienste mit einer leistungsstarken lokalen IT-Infrastruktur kombiniert, ist die einzige Möglichkeit, unsere Dienstleistungen mit der nötigen Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit weltweit und vor allem rund um die Uhr zu erbringen,“ erklärt Gerald Stiglitz, Geschäftsführer von LAOLA1.

EPS setzte das Projekt innerhalb von zwölf Monaten um, von der Machbarkeitsprüfung bis zu den erfolgreichen Gesamtfunktionstest und Übergabe. Das Ergebnis: Eine skalierbare und modulare Data-Center-Infrastruktur, die den strengen Anforderungen gerecht wird. Ein Highlight des Projekts war die Implementierung eines IT-Notstromaggregats in einem dicht besiedelten Wohngebiet. Hierfür wurde eine innovative Schalldämpfungs- und Abgasanlagentechnologie entwickelt, um die Anforderungen der verschiedensten Anspruchsgruppen  zu erfüllen.

„Seit 2010 dürfen wir LAOLA1 als Partner begleiten. Mit diesem Rechenzentrumsprojekt konnten wir unsere Kompetenz in der Planung und Realisierung maßgeschneiderter IT-Infrastrukturen trotz Herausforderungen erneut unter Beweis stellen. Besonders spannend war die Umsetzung eines abgestuften, normativen Schutzzonenkonzeptes innerhalb der bestehenden baulichen Gegebenheiten. Darüber hinaus konnten wir durch die enge Abstimmung mit allen Projektbeteiligten eine reibungslose Realisierung sicherstellen.“

Umfassende Gesamtlösung aus einer Hand

Peter Reisinger, Geschäftsführer von EPS, zeigt sich stolz: „Seit 2010 dürfen wir LAOLA1 als Partner begleiten. Mit diesem Rechenzentrumsprojekt konnten wir unsere Kompetenz in der Planung und Realisierung maßgeschneiderter IT-Infrastrukturen trotz Herausforderungen erneut unter Beweis stellen. Besonders spannend war die Umsetzung eines abgestuften, normativen Schutzzonenkonzeptes innerhalb der bestehenden baulichen Gegebenheiten. Darüber hinaus konnten wir durch die enge Abstimmung mit allen Projektbeteiligten eine reibungslose Realisierung sicherstellen.“

Die neue Rechenzentrumsinfrastruktur setzt auf höchste Effizienz und Verfügbarkeit. Ein Mehrpfad-Stromversorgungssystem, modulare USV-Systeme sowie eine hybride Rechenzentrumsklimatisierung, die nahtlos in die bestehende Gebäudetechnik integriert wurde. Abgerundet wird das Konzept durch ein innovatives Monitoring-System, das eine Echtzeit-Überwachung aller kritischen Parameter ermöglicht. Darüber hinaus wurde der technische Brandschutz mit einer selbst entwickelten und gebauten Brandvermeidungsanlage ausgestattet, die einen Brand erst gar nicht entstehen lässt.

Erich Handschuh, Senior Vice President Engineering von LAOLA1, betont die Bedeutung der Lösung: „Dank der Expertise von EPS konnten wir eine Infrastruktur umsetzen, die unsere Anforderungen perfekt erfüllt. Die hybride Lösung ermöglicht uns nicht nur eine stabile Performance, sondern auch Flexibilität für zukünftige Entwicklungen.“

Der Projektumfang im Detail

  • Planung & Konzept
    • Anforderungsanalyse
    • Machbarkeitsprüfung mit Standortabstimmungen
    • Erstellung von RZ-Grundrisslayouts und Konzepte
    • Werks,- und Montageplanung
  • Gebäudekonstruktion
    • Schutzzonenkonzept: IT-Whitespace, A+B USV/NSHV Räume, A+B Batterieräum & Notstrommaschinenraum
    • IT-Doppelboden
  • Kühlung & Energieversorgung
    • IT-Klimatisierung: Hybridfunktion mit Hauskaltwasser und internes redundantes DX System, 2N
    • IT-RCS Serverracks mit integrierter Kalt,-/ Warmgangtrennung
    • IT-Notstromaggregat mit Anlagenbau
    • IT-USV-Anlage: Modular und skalierbar, 150 kW Leistung, 2N
    • IT-USV-Batterieanlage: 10 Minuten Überbrückungszeit, 2N
    • IT-Schaltanlage mit USV-EBS, Notstromumschaltung und RCM Messung, 2N
  • Sicherheit & Überwachung
    • IT-technischer Brandschutz: RAS-Detektion & technische Brandvermeidung
    • IT-Leckwarnsystem: digitales flächendeckendes System für maximalen Schutz
    • Monitoring & Störmeldeanlage: Echtzeit-Überwachungssystem mit Alarmierung
    • Stromqualitätsanalyse nach EN50160
    • Energiemessung nach IEC 6000-4-30
  • Inbetriebnahme & Tests:
    • Probebetrieb, Lasttest und gewerkeübergreifende Gesamtfunktionsprüfung

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