Über Jahre hinweg war die IT-Landschaft des Roten Kreuzes Steiermark gewachsen – und zunehmend herausfordernd zu warten. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit, insbesondere für kritische Einsatzsysteme. Die Lösung: ein neuer, zentraler Serverraum, der höchste Standards erfüllt und die Datensouveränität vor Ort sicherstellt.
Die Ausgangssituation: Heterogene IT und steigende Anforderungen
Das Rote Kreuz betreibt in der Steiermark Bezirks- und Ortsstellen, die Rotkreuz-Landeszentrale und darin untergebracht die Rotkreuz-Rettungsleitstelle. Die verteilte IT-Infrastruktur war am Limit. „Unsere alte Infrastruktur war den aktuellen Herausforderungen nicht mehr gewachsen“, erklärt Helmut Schellnegger, Landesgeschäftsführer des Roten Kreuzes in der Steiermark. „Wir brauchten eine zentrale, professionelle Lösung, die die personenbezogenen Daten unserer Kund:innen lokal schützt.“
Die Herausforderung: Modernisierung ohne Betriebsunterbrechung
Der neue Serverraum musste:
- den laufenden Betrieb zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigen
- höchste Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen erfüllen
- die Einhaltung der NIS1- und NIS2-Richtlinien sicherstellen
- langfristig skalierbar sein










Die Lösung: Ein durchdachtes Gesamtkonzept
Nach einer intensiven Evaluierungsphase entschied sich das IT-Team für das Familienunternehmen EPS Electric Power Systems. „EPS war der einzige Anbieter, der uns eine Gesamtlösung präsentiert hat, die sowohl technisch sauber als auch baulich realistisch war“, so Dietmar Müller-Kulmer, IKT-Abteilungsleiter.
Der neue Serverraum umfasst:
- IT-White und Grey Space mit Schutzzonenkonzept
- vollständige 2N-Redundanz
- RCS-Serverracks zur Steigerung der Energieeffizienz
- nachhaltige Klimatisierung mit indirektem Free Cooling und Propan als Kältemittel (R290, GWP 0,02)
- modulare USV-Anlagen und separate Batterieräume
- moderne Sicherheitstechnik inkl. Brandfrüherkennung und Zutrittskontrolle
- IT-Netzersatzanlage für Netzparallelbetrieb
- strukturierte Cat 8.1 + OM4 Datenverkabelung
- ein übergeordnetes Monitoring- und Störmeldesystem
Besonders wertvoll war die ganzheitliche Betrachtung: Nicht einzelne Komponenten, sondern das gesamte System wurde als funktionierende Einheit geplant.
Die Umsetzung: Präzise und lösungsorientiert
Von der Planung bis zur Inbetriebnahme vergingen rund vier Jahre. Trotz baulicher Herausforderungen verlief das Projekt reibungslos.
„Es gab natürlich Themen – die gibt es bei jedem Projekt. Aber EPS hat sie schnell und pragmatisch gelöst“, betont Felix Kapper, Abteilungsleiter für Fuhrpark & Zentrales Service des Roten Kreuzes Steiermark.
Das Ergebnis: Stabilität, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit
Seit der Inbetriebnahme zeigt sich der Nutzen deutlich:
- höhere Stabilität aller kritischen Systeme
- zentrale, effiziente Administration
- keine Störungen oder Ausfälle
- verbesserte Energieeffizienz
- mehr Sicherheit für Einsatzsysteme
„Wer vor einem ähnlichen Projekt steht, sollte kritisch sein, viele Fragen stellen – und mit Leuten arbeiten, die auch auf schwierige Fragen gute Antworten haben“, so Kapper.


