F-Gasfrei kühlen im Rechenzentrum mit Propan (R290)
Eine der wichtigsten Aufgaben, um einen reibungslosen Rechenzentrumsbetrieb zu gewährleisten ist die Kühlung. Entscheidend sind eine umweltfreundliche Lösung und ein kostenschonendes Kältesystem. Bei der Wahl des Kältemittels sollte heute nicht mehr auf synthetische Stoffe mit hohem Treibhauspotenzial zurückgegriffen werden. Das regelt die europaweite F-Gase-Verordnung durch ein teilweises Verwendungs- und Inverkehrbringungsverbot sowie einem Phase-down der am Markt verfügbaren teilflourierten Kohlenwasserstoffe bis 2030. Als attraktive HFKW-freie Lösung präsentiert sich Propan R290. Das natürliche Kältemittel weist mit einem GWP (Global Warming Potential) von 3 einen besonders niedrigen Wert auf. Dabei hat Propan noch weitere Vorteile, die seinen Einsatz erstrebenswert machen:
- Geringe Kosten, vor allem auch im Vergleich zu synthetischen Kältemitteln
- Propan ist weit verbreitet und verfügbar, das erleichtert die Integration in bestehende Kühlsysteme
- Es ist ungiftig und weist eine niedrige Toxizität auf und ist dadurch eine sichere Option für den Einsatz in technologisch anspruchsvollen Umgebungen
- Propan hat eine aufgrund seiner hervorragenden thermodynamischen Eigenschaften eine sehr hohe Wirkung, damit ist es besonders energieeffizient
- Propan ist für hohe Außentemperaturen gut geeignet
Umweltbilanz verbessern und dabei Risiken im Auge behalten
Propan ist leicht entzündlich, was Sicherheitsbedenken aufwerfen kann. Allerdings unterliegt es strengen Sicherheitsstandards und Vorschriften und moderne Kühlsysteme können so konzipiert werden, dass das Risiko minimiert wird.
In Hinblick auf nachhaltige Rechenzentrumskühlung ist Propan als Kältemittel eine vielversprechende und langfristige Option für die Zukunft. Mit einer klugen Integration können Data Center-Betreiber:innen nicht nur ihre Umweltbilanz verbessern, sondern auch langfristige Kosteneinsparungen und eine zuverlässigere Kühlleistung erreichen.
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